David gegen Goliath

„Bald ghörsch mi uf de andere Siite vom Rhii singe.“, schrieb ich Sandra, worauf sie zurückschrieb: „Ja, dini Schtimm entwicklet sich super.“ Das war am Donnerstagmorgen, nachdem ich am Mittwochabend ein erstaunlich grosses Stimmvolumen hingebracht hatte; das heisst, ich musste gar nichts dazutun, es lief einfach. Das war natürlich ein Highlight, jedes Mal ist es nicht so. Aber gut läuft es (fast) jedes Mal, auch mit mehr oder weniger chronischen Halsschmerzen.

Das ist das Geniale an der Sache: Ich habe mir selbst gezeigt, was alles möglich ist, was TROTZDEM möglich ist, ohne dass ich etwas in der Art, als ich mit Gesangsstunden anfing, geplant oder erwartet hätte. Ich sah das Singen damals nicht als Therapieform und schon gar nicht als Kampf gegen irgendetwas. Und genau darin liegt wahrscheinlich das Erfolgsrezept: Es darf nie ein Kampf sein.

Auch wenn dies oft so ausgedrückt wird und auch wenn ich selbst diese Metaphorik ab und zu verwende. Im „wahren Leben“ empfinde ich nichts, was mit den Krankheiten zu tun hat, als Kampf und gehe nichts so an, als ob es ein Kampf wäre. Genau darum bin ich im Singen gut geworden und kann, sobald mein Hals dem Zwerchfell folgt und „automatisch“ das Richtige macht, noch (viel) besser werden. Und genau darum ist das Singen überdies zu einer Therapieform geworden.

Jedenfalls freue ich mich, diese Woche – so Gott will, so Elio will, so Video will (😊) – meinen ersten gecoverten Song präsentieren zu können. Wie überall, verfolge ich darin Offenheit, Ehrlichkeit und Authentizität: keine Schminkkleisterei, keine Retouchen, kein Photoshop, kein Herumschnipseln, kein Wegschneiden und kein Dazutun, kein Firlefanz, kein Barbie-Auftritt, keine Blenderei, keine Schein- und keine Parallelwelt, keine Pseudorealitäten. NEIN – brauche ich alles nicht. Einfach „ich“ und mein Motto: „Es geht trotzdem!“

Dass es trotzdem geht, hoffe ich zur Zeit wieder mehr denn je:

“Und aus dem Grund wende ich mich DOCH nochmals an „euch“, ja „euch“. Ihr, die ihr euch in dieser seit November 2015 andauernden Geschichte als „arme Angeschuldigte“ seht, weil ihr diese Billigststrategie irgendwo angelehrt bekommen habt. Ha, ha. Ihr seid in dieser Geschichte „Goliath“ und ich bin „David“.

Das wisst ihr ganz genau, aber eure Feigheit und euer Geiz lassen nicht zu, dass ihr dies zugeben könntet. Sonst hätten wir ja alles schon längst beenden können; der Gelegenheiten, die Sache „friedlich“, sprich „aussergerichtlich“ zu lösen, gab es mehr als genug. Die habt ihr allesamt ungenutzt verstreichen lassen, und vergangene Woche hat meine Rechtsschutzversicherung ihr Einverständnis gegeben, eine zweite (!) Anwältin zu mandatieren; eine, die zusätzlich (!) auf öffentliches Personalrecht spezialisiert ist. Ob ihr offiziell schon davon erfahren habt, weiss ich nicht; ich habe ohnehin den Eindruck, dass eure Anwältin jeweils nicht weiterleitet, was mir absolut diskussionslos zustände, oder dass sie es weiterleitet und ihr es dann ignoriert. Das meint ihr als „Goliath“ zu dürfen.

Ich frage mich jedoch, ob ihr eine Rechtsschutzversicherung habt. Wenn NEIN, müsstet ihr euch vielleicht mal überlegen, ob euer beschämendes Verhalten sich für euch lohnt… Oder leistet eure Anwältin Gratisarbeit? So im Stil einer Hausfrau? Und das Arbeitsgericht, an das wir uns jetzt wenden, arbeitet dieses umsonst für euch? Kann alles sein…, man weiss ja nie. Und wenn JA, dann würdet ihr also eine Schule vertreten, die für sich selbst eine Rechtsschutzversicherung, für die Angestellten aber keine Krankenttaggeldversicherung hat…! Wenn das so wäre, müsste ich als von chronischen Krankheiten Betroffene diesem Thema ein separates Buch widmen. Ob ich nebst all meinen anderen Projekten Zeit dafür habe, bezweifle ich indes.

Vielleicht besser so; ich fände nämlich niemals Worte, um die Schande, wenn es denn so sein sollte, zu beschreiben. Ich schaffs nicht einmal, die ohnehin vorhandene Schande, als für dieses Land grosse Schule keine Krankentaggeldversicherung zu haben, zu beschreiben. Und eure Anmassung, ein Jahr Lohnfortzahlung, die im Übrigen auch nur ab einer bestimmten Anzahl Dienstjahre (!) gilt, sei viel:

Sie ist die Hälfte von dem, was eine Krankentaggeldversicherung zeitlich abdecken würde und sie ist GAR NICHTS im Vergleich zu Gesundheit, im Vergleich zu einem Leben OHNE chronische Erkrankungen, OHNE ständige Arzttermine, Behandlungen und Therapien, OHNE heftige Neben- und Nachwirkungen derselben und OHNE Auswirkungen auf sämtliche Lebensbereiche.

NICHTS, GAR NICHTS. Und GAR NICHTS im Vergleich zu Gesundheit ist auch die Abfindung, die ihr mir schuldet. NICHTS, nicht einmal ein Klacks. Aber das kapiert ihr alles nicht, ihr chronisch Gesunden; ihr, die ihr meint, nur bestimmte Diagnosen hätten eine „Würdigung“ verdient, weil diese bestimmten Diagnosen wohl das Einzige sind, von dem ihr schon mal gehört und gelesen habt.

“David gegen Goliath“ stammt übrigens nicht von mir; den Ausdruck hat eine Bekannte von mir, die ebenfalls von Autoimmunerkrankungen betroffen ist, gebraucht, als ich ihr von eurem Verhalten erzählte. Aber auch wenn ich ganz klar „David“ in der Geschichte bin, muss ich euch etwas – noch einmal – sagen: Aus jedem Tag Hinhalte- und Zermürbetaktik werde ich etwas machen, mit jedem Tag ein Stückchen mehr. Dass zur Polizei zu rennen ein bisschen doof, ein bisschen lächerlich und ein bisschen nutzlos ist, habt ihr wohl mittlerweile gemerkt. Aber ich kann mir vorstellen, was ihr plant: Ihr wollt meine Aktivitäten gegen mich auslegen, meine Texte und Videobeiträge gegen mich verwenden. Damit rechne ich schon lange. (Ich bin nur in Bezug auf Waffen und Straftaten naiv, sonst nicht unbedingt.)

Ich hab auch schon bestens vorgesorgt, was ich dann preisgebe: auf jeden Satz, den ihr über meine Blog- oder Vlog-Beiträge verliert, folgen drei Sätze über euer Verhalten in Bezug auf ganz viel. Das „ganz viel“ wiederhole ich hier nicht, das habe ich in den vergangenen fünf Texten zusammengefasst. Und zu dem „ganz viel“ kommt noch mehr; ich hab das alles parat. Weil ich das alles in mir drin habe und weil ich das Reden und das Schreiben darüber brauche, um damit umgehen, um damit weiterleben zu können, und weil ich nie und nimmer zuliesse, dass jemand versuchen würde, mir diese Möglichkeiten zu nehmen oder sie so auszulegen, als ob es mir als „David“ in euren Schandtaten nicht zustände, meine Stärken einzusetzen, um eben diese Schandtaten irgendwie in mein Leben integrieren und trotzdem glücklich bleiben zu können.

Wenn ihr dies versucht, wenn ihr mein Reden oder Schreiben gegen mich auszulegen versucht, dann kenne ich gar nichts mehr. Dann lernt ihr mich erst richtig kennen, dafür spare ich mir nämlich meine sprachkünstlerischen Höhepunkte auf. Erinnert ihr euch, ihr, die fleissig in meinem Blog schnüffelt, aber keine Ahnung habt, was ich denn habe… (uff!); erinnert ihr euch, dass ich mal was von IQ-Tests geschrieben habe?

Sprachlich habe ich da so richtig abgeräumt. Ich meine, ich war – ausser beim räumlichen Vorstellungsvermögen – überall sehr gut, aber bei den Sprachtests habe ich eben so richtig abgeräumt – so mitten im bisher längsten und heftigsten Krankheitsschub, mitten in ganz viel Kortison und ganz wenig Schlaf, mitten im Therapieversagen, mitten in der Verzweiflung. Im Mai 2016. Ihr könnt ja nochmals im letzten Beitrag nachlesen, was auch noch war im Mai 2016: Kreta, Frankfurt, schwere und ausgeprägte Entzündungen mehrerer innerer Organe und mein Internist, der ziemlich erschrocken wirkte über das, was er gesehen hatte und der zum ersten Mal nicht mehr von einem leichten bis mittleren Verlauf meiner (an sich schon schweren) Erkrankungen sprach, sondern sich auf anderes einstellte, worauf auch ich mich auf anderes einstellen musste. (Ganz „easy“, betrifft ja nur ein einziges unbedeutendes Leben; blöd nur, wenn es gerade das eigene ist…)

Die IQ-Tests liefen tatsächlich locker nebenbei, und ihr – und damit sind wiederum alle, die es betrifft, gemeint – meintet in einer Position zu sein, um über meine Arbeits- und meine Ferienfähigkeit, die nur in der Welt der chronisch Gesunden und damit – diesbezüglich – chronisch Naiven etwas miteinander zu tun haben, urteilen zu können. Aber wisst ihr, was?! Ich beneide euch nicht mehr um eure diesbezügliche Naivität, ich bemitleide euch nur noch.

Wie bin ich darauf gekommen? Ach ja, wegen den sprachkünstlerischen Höhenflüge, genau. Also eben: Ich war damals, als ich die IQ-Tests ablegte, krank. So richtig, richtig krank. Krank in meinem Sinn, NICHT in eurem. (Das sind in meiner Welt die Peanuts der Peanuts, so quasi die kleinen Dinger an den Spanischen Nüsschen (Erdnüssen); als Kind nannten wir sie den „Samichlaus“ („Nikolaus“)). Will heissen: Da liegt sprachlich noch einiges mehr drin, als ich bisher gezeigt habe, und ich drehe den Hahn Stück um Stück auf, solltet ihr versuchen, meine Wege der Verarbeitung von dem, was ihr mir angetan habt, zu torpedieren. Vergesst es. Vergesst es ein- für allemal. (Vergesst es oder erschiesst mich.)

Und noch etwas: Am nächsten Wochenende veröffentliche ich mal einen Ausschnitt aus meinen Blog-Statistiken. Dafür, dass ich erst gerade begonnen habe, ihn auch ausserhalb von Facebook (wo ich zudem letztes Jahr die Hälfte meiner „Freunde“ „entfernt“ habe, weil mir der Kontakt zu denjenigen, mit denen ich echten und regen Austausch pflege, wichtig ist…) zu verbreiten, sind die Zahlen nämlich vielversprechend.

Überdies verweisen Suchmaschinen bei Suchbegriffen wie „Prednison“, „Immunsuppressiva“ oder „Autoimmunerkrankungen“ bereits auf meinen Blog, wie ich ebenfalls den Statistiken entnehmen kann. Dort sehe ich übrigens auch eure IP-Nummern…; also passt doch ein bisschen auf, wenn ihr behauptet, ihr wüsstet noch immer nicht, was ich denn hätte…

Meldet euch doch mal bei mir. So wie diejenigen, die mir nichts getan haben, weil sie kein schlechtes Gewissen haben und weil sie offen und mutig sind. Macht das doch auch mal, schreibt doch mal eine persönliche Nachricht. Ich würde mich extrem freuen. Fast so wie über eure falschen Genesungswünsche damals: Solche, das heisst, nein, ehrlich gemeinte könnte ich jetzt auch wieder brauchen, muss ja nicht umsonst für zehn Wochen in die Physiotherapie…

Fast so wie über die Blumen damals: diese armen Blumen, die nichts dafür konnten und die ihr nur „pro forma“ geschickt hattet; diese armen Blumen, die missbraucht wurden und die ich weiterverschenken musste; diese armen Blumen, für die ihr das Geld hättet sparen können. So, wie ihr jetzt zu feige und zu geizig seid, die Konsequenzen für eure Versäumnisse und eure zahlreichen Fehler zu tragen; so, wie ihr mir sogar den Anteil am 13. Monatslohn verweigern wollt. (Elio hat das Geld trotzdem bekommen, und eben: Was er und seine Musiker-Kollegen für mich getan haben, ist nicht nur sehr viel mehr wert, als was ich „bezahlt“ habe; es ist unbezahlbar.)

Na ja: Am 15. April belaufen die Verzugszinsen sich auf 320 Franken, einen Monat später auf 400 Franken. Dieses Geld könntet ihr doch sparen und für Blumen ausgeben. Blumen für diejenigen, die in euren Augen wirklich krank sind. Ich nenne hier und jetzt keine Diagnosen, aus Respekt vor den Menschen, die andere Krankheiten haben, aber ich sag euch mal noch dies: Eine meiner Krankheiten wird in der Fachliteratur immer wieder als die komplexeste und unberechenbarste sämtlicher Erkrankungen bezeichnet, als das Chamäleon unter den Krankheiten, weil sie immer und immer und immer wieder anders daherkommt und anders verläuft.

Von der ich jetzt wieder hoffen kann, dass sie eben doch einen milden bis mittleren und keinen schweren Verlauf nimmt, nachdem im November 2015 höchstwahrscheinlich das Verhalten einer eurer Angestellten dazu geführt hatte, dass diese Annahme ein halbes Jahr später zuerst mal gründlich über den Haufen geworfen wurde (siehe oben).

Das Gleiche gilt für die zweite schwere Erkrankung; diejenige, die oft ausgelöst wird, wenn erstere aktiv wird, was dann eben so richtig blöd und so richtig schwierig wird, weil ich halt mit einem Gewicht von irgendetwas zwischen 50 und 55 Kilogramm nicht mehr leistungsfähig und mit den zweimal während der Zeit bei euch erreichten 40 Kilogramm mehr tot als lebendig bin. (Was ihr nicht gemerkt hattet…, dumm gelaufen; dafür hattet ihr gemerkt, dass meine Leistungen nicht mehr gut waren…: BRAVO. Und eure hinterhältigen Befragungen durchgeführt (und gleichzeitig Blumen geschickt, uaah, mir wird schon beim Gedanken daran übel), aber nochmals: BRAVO.)

Ihr hättet ja mal einen Blick in meine Zeugnisse und Referenzen werfen und eine einzige Prise Menschenkenntnis dazutun können; dann hättet ihr merken müssen, dass etwas nicht stimmen kann, oder?! Aber damit wart ihr bereits überfordert, und darum müssen wir bald vor Gericht darüber streiten, ob im Zeugnis „fundierte“ oder „ausgezeichnete“ Fachkenntnisse stehen soll: eine absolut müssige Diskussion, wie mit der Zuverlässigkeit und dem Pflichtbewusstsein sowie dem schnellen und vernetzten Denken auch. Es gibt niemanden, schlicht niemanden, der oder die mir diese Fähigkeiten absprechen würde. Niemanden – ausser offenbar euch.

Und drei meiner Tätigkeiten lässt ihr überdies einfach weg, obschon es überhaupt nichts darüber zu streiten gäbe. Aber wie ihr wollt: Dann streiten wir halt darüber. Ich streite zwar nicht gerne, aber wenn ich kämpfe, dann kämpfe ich kompromisslos. Und hier ist die Kampf-Metaphorik tatsächlich angebracht. (Ohne Waffen, versteht sich.)

Also, meldet euch doch mal – eure Gesprächsangebote in euren falschen Briefen im 2016, die ihr nur machtet, um quasi gut dazustehen, und die absolut gegenteilig zu euren Handlungen standen, nehme ich dann mal in einen Vlog-Beitrag auf und fingiere so ein Gespräch mit euch. Uff…, freu mich schon darauf und auf die katharsische Wirkung. (Vor allem nach euren Sätzen, die ich schon mehrfach zitiert habe und sie darum hier nicht noch einmal zitiere…)

Und falls ihr denkt, ich komme mit dem Vlog nirgends hin: Alle fangen bei Null an, und bei allen, die Erfolg haben, dauert es Monate oder Jahre, bis eben dieser sich einstellt. In dem Sinne: Wiegt euch da nicht zu sehr in eurer vermeintlichen „Goliath“-Sicherheit. Ich bin verdammt hartnäckig und hab verdammt viel Durchhaltevermögen.

Zudem seid ihr schon an etlichen Orten bekannt: bei Ärzten und Ärztinnen, in meinem nicht allzu kleinen privaten Umfeld, bei der „Spitex“ usw. usf, die alle untereinander auch wieder reden. Warum bei der „Spitex“? Weil mein Internist zusätzliche Unterstützung (mit Begründung! (macht sich super für euch (!), zumal er auffallend klare Worte fand und ich für die „Spitex“ den Namen des ehemaligen Arbeitgebers dann gleich ausdeutschte…)) beantragt hat, um zu versuchen, einen erneuten Ausbruch und gegenseitige Provokationen von Wolf und Herrn Crohn zu vermeiden – da euer Verhalten dieses Risiko leider bedeutend erhöht.

Darum muss ich auch am nächsten Donnerstag schon auf 10.15 Uhr zu meiner Ärztin nach Bülach und nicht erst auf 10.45 Uhr für die Blutentnahme. Die Gedanken an die Resultate lassen gewisse Spannungen aufkommen, aber scheissegal: Hauptsache, euer Budget bleibt intakt – oder müsst ihr Abfindungen, Entschädigungen und Schadenersatzforderungen aus der eigenen Tasche berappen (oder befranken)?!  Die Zweitwohnungen würden ja dennoch weiterhin drinliegen…

Wir hätten in Marokko übrigens mehrere gute Gelegenheiten für den Erwerb einer Zweitwohnung gehabt, aber wir haben uns dagegen entschieden und unterstützen dafür regelmässig ein paar marokkanische Familien auf dem Land. (Auch keine schlechte Variante, (zu viel) Geld einzusetzen, oder?! Mitnehmen können wir nämlich alle nichts, wir gehen alle gleich in den Tod. Auch diejenigen, die sich so wahnsinnig extralässig, supercool und obergeil mit all ihren doofen Statussymbolen vorkommen…; da wird mir gleich nochmals übel.)

Ich muss also eine halbe Stunde früher dort sein, weil wir erstens dokumentieren, wie mein Gesundheitszustand sich parallel zu eurer Verzögerungs- und Zermürbetaktik verändert, und weil wir zweitens darüber reden, was ich alles zusätzlich tun kann, um das durch euer Verhalten bedeutend erhöhte Risko eines erneuten Schubs runterzudrücken… (Dokumentiert sind übrigens auch all die inneren und äusseren Verletzungen, die mein Unfall im Dezember 2016 nach sich zog. (Nur so nebenbei, als Ergänzung zu dem, was ich im letzten Beitrag („Scheintot“) über diesen Unfall schrieb.))

Singen, Musik hören, gut essen, spezielle Teesorten trinken, spazieren, in guter Gesellschaft sein…; ich hab ganz viele Ressourcen. Ob sie jedoch gegen euer Verhalten ausreichen, wissen wir nicht, und darum nehme ich gerne ein paar zusätzliche Tips einer meiner Ärztinnen entgegen.“

Sport wäre auch förderlich, aber Sport darf ich, wenn morgen bei der nächsten Kontrolle in der Schulthess Klinik nichts dagegen spricht, erst ab kommender Woche wieder zu betreiben anfangen – und dann fange ich ein weiteres Mal auf einem Niveau an, das es in der Welt der chronisch Gesunden gar nicht gibt. (Dafür Marathon, Biathlon, Triathlon und was er der Möglichkeiten, sich die eigene Leistungsfähigkeit zu beweisen, noch so alles gibt… (Einen weiteren Sinn habe ich noch immer nicht entdeckt…))

Auch Blumen tun gut; solche, die von Herzen und mit Liebe geschenkt werden.

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